Rechtssprechung z. BGB §§ 1767, 1769; EGBGB Art. 6; FamFG §§ 7 Abs. 2 Nr. 1, 58, 59, 108 Abs. 2 Satz 1, 109 Abs. 1, 186, 188, 193, 197

Rechtssprechung z. BGB §§ 1767, 1769; EGBGB Art. 6; FamFG §§ 7 Abs. 2 Nr. 1, 58, 59, 108 Abs. 2 Satz 1, 109 Abs. 1, 186, 188, 193, 197

 

Bei der rechtlichen Beurteilung über die Antragstellung hinsichtlich der Anerkennungsfähigkeit einer im US-amerikanischen Bundesstaat Texas ausgesprochenen Volljährigenadoption, welche durch ein ausländisches Gericht oder eine ausländische Behörde ausgesprochen worden ist, ist nach § 108 Abs. 2 Satz 1 FamFG zu entscheiden. Auch ein solches Verfahren finden demzufolge die spezifischen Vorschriften zum Adoptionsverfahren nach den §§ 186 ff. FamFG keine Anwendung.

 

Entsprechend können rechtliche Aspekte über eine ausländische Erwachsenenadoption nach den allgemeinen Regeln der Beschwerde gemäß § 58 FamFG beurteilt werden. Dies ist v.a. dann zutreffend, wenn die Kinder des Annehmenden im ausländischen Adoptionsverfahren weder beteiligt noch angehört wurden. In diesem Falle sind die Kinder im Anerken- nungsverfahren als Beteiligte gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 1 FamFG hinzuzuziehen und zur Beschwerde gegen die positive Anerkennungsentscheidung durchaus berechtigt.

Zurück