Familienrecht

Rückführung §1632 BGB

Die prinzipielle Möglichkeit, eine Rückführung in Pflege gegebener Kinder zu verlangen, ergibt sich für die leiblichen Eltern als Sorgeberechtigte aus dem in der Verfassung verankerten Elternrecht, einfachgesetzlich konkretisiert in § 1632 Abs. 1 BGB, der Sorgeberechtigten das Recht einräumt, die Herausgabe eines Kindes von jedem zu verlangen, der es den Eltern oder einem Elternteil widerrechtlich vorenthält.  Verfügen Eltern aufgrund einer früher gegebenen Kindeswohlgefährdung nicht oder nur eingeschränkt über die Personensorge für ein Kind, so kann ihnen das Recht, die Herausgabe eines Kindes zu verlangen, dann wieder zukommen, wenn eine Prüfung nach § 1696 Abs. 2 BGB ergibt, dass eine Gefahr für das Wohl des Kindes nicht mehr besteht.

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