Institut für Psychologische Fachgutachten


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Institut für psychologische Fachgutachten

Große Sandkaul 2 / Ecke Gürzenichstr. 6
D-50667 Köln

Phone: +49 - 0221 71 90 26 13
Fax: +49 - 0221 71 90 26 14

Web: www.psychologische-fachgutachten.de
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DAS INSTITUT

Das Institut für psychologische Fachgutachten bietet psychologische Begutachtung in höchster fachlicher Kompetenz für verschiedene juristische Fachgebiete wie Familienrecht, Sozialrecht, Privatrecht, Strafrecht sowie für angrenzende Fachgebiete (Fachgutachten bei Rentenanträgen (oder Verschlimmerungsanträgen im Rahmen von Prüfungen zur Erwerbsfähigkeit), Psychologische Fachdiagnostik bei spezifischen Störungsbildern (z.B. Asperger-Autismus, Bindungsstörungen, Borderlinestörungen, Schmerzstörungen, Depressionen, Neuropsychologische Störungen), Begutachtung bei Nachnamens-, Geburts- und Vornamenänderungen, Prüfung der Adoptionseignung, Psychologische Fachgutachten bei Fragestellungen der Berufsunfähigkeitsversicherungen, Gutachten bei Kostenübernahmeprüfungen der Krankenkassen (z.B. bei Vorliegen einer Adipositas und beantragter Magenschlauchoperation), Fachgutachten bei Bewertungen zur Prüfungsfähigkeit (z.B. nach endgültig nicht bestandener Prüfung oder Staatsexamina und hiermit verbundener Widerspruchsverfahren zur Erlangung einer erneuten Prüfungschance oder anderer Prüfungsbewertungen) und waffenrechtliche Eignungsprüfungen etc.).   

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil unserer Arbeiten liegt in der kritischen Bewertung von Erstgutachten, auf deren Grundlage häufig erste juristische Entscheidungen getroffen worden sind. Betroffene oder deren anwaltliche Vertretungen wenden sich häufig mit der Frage an uns, ob eine erste Validierung der zugrundeliegenden Ergebnisse des Erstgutachtens erfolgen kann. In diesem Zusammenhang stellen wir häufig fest, und dies zeigt für unterschiedliche rechtliche Bezugssysteme, dass nicht valide Untersuchungsprozesse und verschiedene Fehlerquellen bereits in der ersten Durchsicht des Erstgutachtens ersichtlich bzw. feststellbar werden. Diese sind zumeist begründet durch Vorgehensweisen des Untersuchers, die sich in erster Linie auf persönliche Erfahrungen als Sachverständiger mit deutlichem subjektivem Meinungsbild beziehen, jedoch nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Theorien und Urteilsheuristika zurückzuführen sind.

Als wissenschaftlich tätige Psychologen und psychologische Sachverständige benutzen wir als Grundlage für unsere Fachgutachten in erster Linie die methodischen, empirischen und erkenntnislogischen Prinzipien der wissenschaftlichen Psychologie, gemäß dem heutigen Stand der Kenntnis. Die Prinzipien, die wir hier zur Bewertung von gutachterlichen Ergebnissen  anwenden, sind dieselben, die im Allgemeinen auch für die Bewertung der Validität von Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen gelten. Die heutige Psychologie hat in dieser Hinsicht das Ansehen einer recht weit entwickelten Disziplin erlangt, die in ihrer methodischen Stringenz und kritischen Bewertung ihrer Ergebnisse durchaus mit den klassischen Naturwissenschaften verglichen werden kann. 

Das Gutachterinstitut wird dabei den aktuellsten psychologischen, aber auch den hohen juristischen Ansprüchen gerecht. Wir lassen uns dabei von der Tatsache leiten, dass wissenschaftliche Erkenntnisse in der Psychologie mit angemessener Methodik objektiviert werden können.

 

 

 

 

 

NEWS

Risiken eines ausschließlich interviewbasierten diagnostischen Zugangs bei gutachterlichen Untersuchungen für verschiedene Rechtsgebiete

 

Notwendige Qualifizierung psychologischer und psychiatrischer Sachverständigengutachten

Notwendige Ausschöpfung sämtlicher Interventionsmaßnahmen vor abschließender Trennung der Kinder von den leiblichen Kindeseltern

BVerfG stärkt elterliches Erziehungsrecht Gerichte müssen Gutachten genau prüfen 

BGH: Verbleibensanordnung oder teilweiser Entzug der Sorge?

Rückführung eines Kindes aus einer Pflegefamilie 

Gemeinsames Sorgerecht für den nicht verheirateten Vater

BVerfG: Umgangsausschluss
Beschluss v. 25.4.2015 - 1 BvR 3326/14

Deutsches Familiengericht darf ausländische Sorgerechtsentscheidung abändern

Bundesverfassungsgericht: Bei der Auswahl eines Vormunds müssen Großeltern in Betracht gezogen werden, Beschluss vom 24.06.2014 - 1 BvR 2926/13

Welche konkreten Auswirkungen hat die Entscheidung des BVerfG vom 21.07.2010 (1 BvR 420/09) auf die Sorgerechtsanträge nicht verheirateter Väter ...(aus jurisPR-FamR 9/2011 Anm. 1)

Neues Umgangsrecht stärkt Rechte leiblicher Väter

Rechtspsychologische Begutachtung ausländischer Mitbürger.

SG Düsseldorf · Urteil vom 3. Mai 2012 · Az. S 9 (34) KR 83/08

Urteil zu Lipödem - Krankenkasse muss Fettabsaugung bezahlen

Brain Fingerprinting: EEG Messungen zur Lügendetektion

Es ist zweifelhaft und in Rechtsprechung und Literatur bislang nicht geklärt, ob der Sozialhilfeträger einen - grundsätzlich überleitungsfähigen - Vermächtnisanspruch auch dann nach § 93 SGB XII auf sich überleiten kann.

OLG Frankfurt a. M., Beschl. v. 03.09.2002 –1 UF 103/00Teilweiser Entzug des Sorgerechts bei nicht nachvollziehbarer,dauerhafter Umgangsvereitelung des betreuenden Elternteils;Ergänzungspflegerbestellung in Bezug auf denUmgang mit dem anderen Elternteil (§ 1684 BGB) undden Auskunftsanspruch (§ 1686 BGB); zur Androhung vonZwangsmitteln in einem solchen Verfahren (FamRZ 2002,1587 = JAmt 2002, 479 = ZfJ 2003, 159)

OLG Frankfurt a. M., Beschl. v. 27.11.2001 – 2 UF 262/01 Zur Übernachtung kleinerer Kinder beim Umgangsberechtigten (FamRZ 2002, 978)

AG Hannover, Beschl. v. 10.08.2001 – 608 F 2223/99 SO Voraussetzungen für die Aufgabe eines so genannten Wechselmodells und Aufteilung des Aufenthalts an den Wochenenden zwischen den Eltern (JAmt 2001, 557)

OLG Brandenburg, Beschl. v. 08.08.2001 – 9 UF 28/01 Einschränkungen des Umgangsrechts bzw. Antrag auf begleiteten Umgang bei persönlichen Spannungen zwischen den Eltern und dem Vorwurf sexuellen Missbrauchs (FamRZ 2002, 414 = JAmt 2001, 604 = ZfJ 2002, 74) 

 

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