Erbrecht

Fachgutachten bei der Beurteilung der Testierfähigkeit

Das Erbrecht regelt inhaltlich den Übergang von Vermögen einer Person bei Ihrem Tod, auf die Erben. Dabei kommt sowohl eine gesetzliche-, als auch eine gewillkürte Erbfolge in Betracht. 

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Erbrecht

Fachgutachten bei der Beurteilung der Testierfähigkeit

Das Erbrecht regelt inhaltlich den Übergang von Vermögen einer Person bei Ihrem Tod, auf die Erben. Dabei kommt sowohl eine gesetzliche-, als auch eine gewillkürte Erbfolge in Betracht. 

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Familienrecht

Fachgutachten bei Fragestellung zur Rückführung von Pflegekindern nach § 1632

Entscheidungen über Rückkehr oder Verbleib von Pflegekindern unter drei Jahren aus rechtlicher und fachpsychologischer Sicht

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Erbrecht

Einfluss der Alzheimer-Erkrankung auf die Testierfähigkeit

Alzheimer Erkrankung

Erbrecht

Einfluss der Alzheimer-Erkrankung auf die Testierfähigkeit

Erbrecht

Fachgutachten bei der Beurteilung der Testierfähigkeit

Das Erbrecht regelt inhaltlich den Übergang von Vermögen einer Person bei Ihrem Tod, auf die Erben. Dabei kommt sowohl eine gesetzliche-, als auch eine gewillkürte Erbfolge in Betracht. 

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Die Alzheimer Erkrankung: Ein Videovortrag


Gutachten bei Alzheimer - Erkrankung: 

Die Alzheimersche Krankheit (Alzheimer-Demenz, AD) ist eine weitverbreitete neurodegenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), die auf verschiedene Ursachen zurückzuführen ist. Genetische Polymorphismen des APOE-Gens sind als gesicherte Risikofaktoren für das Auftreten der sporadischen Alzheimer-Demenz bekannt. Für die ApoE-Familie bestehen Isoform-abhängige Unterschiede in der Proteinstabilität. Apolipoprotein E4 bildet aufgrund seiner veränderten Konformation in höherem Maße neurotoxische Fragmente als ApoE2 und ApoE3. Vor diesem Hintergrund bietet das Apolipoprotein E einen neuen möglichen Angriffspunkt zur Behandlung einer Alzheimer- Demenz. Ein weiterer möglicher Therapieansatz zur Behandlung der Alzheimer-Demenz ist der Einsatz von N-Methyl-D-Aspartat-(NMDA)-Rezeptor-Antagonisten. Der therapeutische Nutzen von NMDA-Rezeptor-Antagonisten, wie dem bereits im Handel befindlichen Memantins, beruht auf der Reduktion Glutamat-induzierter Exzitotoxizität im ZNS.

Einteilung der verschiedenen Demenzformen

Als Demenz wird eine chronisch-progressive Fehlfunktion des Gehirns bezeichnet, die zu einer Verschlechterung des Gedächtnisses und anderer kognitiver Funktionen einschließlich Denkvermögen, Orientierung, Sprache, Urteilsvermögen und emotionaler Kontrolle führt. Der Verlauf der Erkrankung ist progredient und mit einer erhöhten Sterblichkeit verbunden. Man unterscheidet primäre (hirnorganische) und sekundäre (nicht-hirnorganische) Demenzformen, wobei die primären 90% aller Demenzfälle ausmachen. Sie sind gekennzeichnet durch irreversible, neurodegenerative und vaskuläre Veränderungen des Gehirns.

Zu den wichtigsten primären Demenztypen zählen Morbus Alzheimer, Demenz mit Lewy-Körperchen, vaskuläre Demenz und die frontotemporale Demenz. Durch multifaktorielle Genese sind aber auch Mischformen möglich, wobei eine Alzheimer-Demenz meist beteiligt ist. Sekundäre Demenzen werden durch andere organische Erkrankungen wie Schädelhirntraumata, Hirntumore, Infektionen oder die Einnahme neurotoxischer Verbindung (Arzneistoffe, Alkohol und Drogen) ausgelöst. Im Unterschied zu primären Demenzen treten sie reversibel auf.

Alzheimer Demenz als rein genetisch bedingte, familiäre Form versus sog. sporadische Form

Bei der Alzheimer-Demenz unterscheidet man die rein genetisch bedingte familiäre Form und die sporadische Form. Die meisten Alzheimer-Patienten (ca. 90 % aller Fälle) leiden an der sporadischen Form, die in der Regel ohne familiären Hintergrund und erst im hohen Alter (> 65 Jahre) auftritt. Sie wird deshalb auch als late-onset AD bezeichnet. Die Gruppe der an sporadischer AD erkrankten Patienten scheint hinsichtlich des Ausmaßes der Beteiligung unterschiedlicher Faktoren sehr heterogen zusammengesetzt zu sein (Richartz- Salzburger 2007). Der Beginn der ersten Krankheitssymptome der auch als early-onset AD bezeichneten familiären Form setzt typischerweise vor dem 65., mitunter bereits zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr ein (Weyerer 2005).

Beide AD-Formen zeigen ein ähnliches klinisches Endbild mit gleichen pathologischen Veränderungen des Gehirns. Man spricht auch von einer überlappenden Pathogenese mit gemeinsamer Endstrecke. Unterschiede zeigen sich jedoch bei Krankheitsverlauf, Erkrankungsalter und dem Voranschreiten der Symptome. Jüngere Patienten zeigen durch den schnelleren Verlauf der Krankheit ein ausgeprägteres pathologisches Krankheitsbild (Brouwers et al. 2008).

Erbrecht

Fachgutachten bei der Beurteilung der Testierfähigkeit

Das Erbrecht regelt inhaltlich den Übergang von Vermögen einer Person bei Ihrem Tod, auf die Erben. Dabei kommt sowohl eine gesetzliche-, als auch eine gewillkürte Erbfolge in Betracht. 

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